Felix Rellstab (1924–1999), Gründer des Theater Neumarkt Zürich und Begründer, Leiter und langjähriger Dozent der Zürcher Schauspiel-Akademie (eine der Vorgängerinstitutionen der ZHdK), fasst in seinen Handbüchern seine Unterrichtspraxis, Forschungsergebnisse und Erkentnisse aus seinen Inszenierungen im Berufs-, Studenten-, Laien-, Strassen- und Freilichttheater zusammen. Er schafft neue Zugänge zum Verständnis des Spielvorgangs und bezieht neben den bekannten Darstellungstheorien auch Erkenntnisse der Kommunikationspsychologie und Pädagogik ein. Der Fokus ist dabei immer auf die Unterrichtssituation gerichtet, so dass angehende Dozierende in den dramatischen Fächern durch die Handbücher eine wertvolle Grundlage für die eigene Tätigkeit finden.
Hier geht es zu den Handbüchern von Felix Rellstab.
Eingeführt & übersetzt von Felix Rellstab
Rund 200 Jahre alt und noch immer aktuell. Denis Diderot, der Enzyklopädist, spricht in Dialogform über die Sensibilität des Schauspielers während der Vorstellung oder – genauer – darüber, warum er sie total abschalten muss, um in der Lage zu sein, seinen Text Abend für Abend genau gleich, nämlich so, wie in den Proben erarbeitet, abliefern zu können.
Der Theatermann Felix Rellstab, jahrzehntelanger Leiter der Schauspiel-Akademie und Gründer des Theater Neumarkt beide in Zürich, hat den Text 1981 übersetzt und eingeführt. Nun hat die Stiftung Felix Rellstab für Theaterpädagogik das „Paradox“ neu aufgelegt. Angereichert durch Anmerkungen, welche Robert Abirached bei Gallimard, Paris, 1994 herausgegeben hat. 2. erweiterte Auflage 2011, 64 S. CHF 19, Euro 13.—
Was ist die „Felix Rellstab Starthilfe für Theaterpädagogische Projekte“? Die „Rellstab Starthilfe für Theaterpädagogische Projekte“ wird von der Stiftung Felix Rellstab für Theater- pädagogik ausgerichtet. Die „Starthilfe“ beträgt Chf 5'000.-. Die „Starthilfe“ wird jährlich für ein Projekt vergeben. Ein Fachausschuss des TPS wählt aus den eingesendeten Projekten eine Hitliste aus. Aus dieser bestimmt der Stiftungsrat das Siegerprojekt.
Wer kann Projekte eingeben? Die „Starthilfe“ steht ausschliesslich Mitgliedern der TPS Fachverband Theaterpädagogik Schweiz offen, die in der Schweiz arbeiten.
Was muss eine Projekteingabe umfassen? Eine Projektskizze von maximal drei bis vier A4-Seiten Umfang. Diese müssen enthalten: 1. Projekttitel 2. Name der verantwortlichen Person(en) 3. Kurzbeschrieb (max. 600 Zeichen) 4. Rahmenbedingungen (Auftraggeber/in, Institution, Mitarbeiter/innen, Anzahl Beteiligte) 5. Planung inhaltlich (Inhalt, Thematik, Schwerpunkt/Ziele des Projekts, Künstlerische Mittel, pädagog. Konzept) 6. Planung (Zeitplan/Projektschritte, Budget, Finanzierungsplan, Spielort(e), Infrastruktur) 7. Berufsbiografische Angaben zur Projektleitung (max. 700 Zeichen)1
Welche Kriterien muss ein Projekt erfüllen? insbesondere mit Laien arbeiten - mit spielerischen Mitteln die Mitwirkenden zum Spielen animieren - künstlerische Prozesse in Gang setzen - Probleme, persönliche Geschichten in szenisches Spiel umsetzen - Kompetenzen des Einzelnen fördern: Kreativität, Selbstwertgefühl,Ausdruck, Empathie - ethisch-soziale Verantwortung einer Gruppe stärken - innovativ
Bis wann muss die Projekteingabe bei der Geschäftstelle des TPS eintreffen? Stichtag ist der 15. Oktober des jeweiligen Jahres. Mehr Info auf dem Flyer.
Die Stiftung Felix Rellstab richtet für TPS-Mitglieder eine Starthilfe aus. Der Preis wurde an der GV am 19. März zum ersten Mal vergeben: Die Unterstützung geht an das Junge Theater Graubünden für sein Stück "Parzival". Zum Pressecommuniqué
Höhe der Starthilfe: max. Fr. 5000, Eingabetermin: 15. Okt. 2012
Zum Flyer mit allen wichtigen Informationen.
Theater in der Migrationsgesellschaft
Gemeinsame Fachtagung von act, astej & tps am 12.Mai in Biel, im Rahmen des SPOT Festivals. Mehr Info: Flyer dt Flyer fr
Die Gemeinsame Fachtagung von tps und astej hat am 20.11.11 stattgefunden mehr auf: www.tps-fachverband.ch/Schweizer-Fachtagung-Theaterpadagogik