Lehrplan 21

Der tps ist als Vernehmlassungspartner des Lehrplan 21 genehmigt worden und hat seine Stellungnahme an zuständiger Adresse hinterlegt. Einen Dank an Maja Vogelsanger, die uns auf das Politikum „Lehrplan 21“ aufmerksam gemacht hat und einen speziellen Dank an Mathis Kramer-Länger, der für den tps die Stellungnahme geschrieben hat.

Eine kurze Zusammenfassung unserer Position

Da der HarmoS Bildungsbereich «Musik, Kunst und Gestaltung» den Bereich der darstellenden Künste ausblendet und darum Theater und Tanz als solche sowie Theater- und Tanzpädagogik in den Grundlagen nicht erwähnt werden, sehen wir unsere fachlichen, didaktischen und pädagogischen Anliegen nicht berücksichtigt. Aus diesem Grund halten wir den Vernehmlassungsbericht zum Lehrplan 21 ohne die von uns vorgeschlagenen Änderungen und Ergänzungen als gar nicht geeignet für die Erarbeitung des Lehrplan 21.
HarmoS sieht einen Bildungsbereich «Musik, Kunst und Gestaltung» vor. Abgesehen davon, dass die Begrifflichkeit in dieser Benennung inkonsistent ist, fehlt der Aspekt der Darstellung als wichtiger Teil der Künste. Als Folge davon werden die darstellenden Künste Tanz und Theater in den Grundlagen nirgends erwähnt. Wir schlagen deshalb eine Umbenennung des Bildungsbereichs vor und sehen da zwei Möglichkeiten:
Entweder die Bezeichnung «Künste», die dem Anspruch einer gleichwertigen Bedeutungsebene gerecht wird und im internationalen Vergleich zu bestehen vermag – allerdings im alltäglichen deutschsprachigen Wortgebrauch schnell mit der “Hochkunst” in Verbindung gebracht wird. Alternativ sehen wir die vierteilige Bezeichnung «Musik, Kunst, Gestaltung und Darstellung» die alle relevanten Bereiche der Künste nennt und auch Theater und Tanz konkret in diesem Bildungsbereich verankert.
Auch die Begrifflichkeiten der Fachbereiche im Lehrplan müssen sorgfältig neu formuliert werden. Wir schlagen vor, die Fachbezeichnungen «Musik» durch «Musik und Darstellung» zu ersetzen. Abgesehen davon, dass der Aspekt der Darstellung in der aktuellen Musik-Fachdidaktik eine wichtige Rolle spielt und die erweiterte Bezeichnung dem Einbezug von Elementen der Musik- und Bewegungspädagogik (Rhythmik) sowie der Tanz- und der Theaterpädagogik gerecht wird, werden Theater/Theaterpädagogik und Tanz/Tanzpädagogik über den Begriff der Darstellung richtigerweise im Bildungsbereich «Künste» respektive «Musik, Kunst, Gestaltung und Darstellung» verankert. Wir schlagen aber keinen neuen Fachbereich Theater (und Tanz) vor, sondern ein überfachliches Thema «Darstellung», sodass auch in anderen Bildungs- und Fachbereichen theaterpädagogisch (und tanzpädagogisch) gearbeitet werden kann und soll («Sprachen», «Sozial- und Geisteswissenschaften», «Bewegung und Sport»).
Mathis Kramer-Länger
Vorstand tps 2005-2007
   

Mitgliedschaft

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Starthilfe für Projekte

Die Stiftung Felix Rellstab richtet für TPS-Mitglieder eine Starthilfe aus. Der Preis wurde an der GV am 19. März zum ersten Mal vergeben: Die Unterstützung geht an das Junge Theater Graubünden für sein Stück "Parzival". Zum Pressecommuniqué

Höhe der Starthilfe: max. Fr. 5000, Eingabetermin: 15. Okt. 2012

Zum Flyer  mit allen wichtigen Informationen.

 

Fachtagung 2012 am 12. Mai in Biel

Theater in der Migrationsgesellschaft

Gemeinsame Fachtagung von act, astej & tps am 12.Mai in Biel, im Rahmen des SPOT Festivals. Mehr Info: Flyer dt Flyer fr 

Die Gemeinsame Fachtagung von tps und astej hat am 20.11.11 stattgefunden mehr auf: www.tps-fachverband.ch/Schweizer-Fachtagung-Theaterpadagogik

 

Kulturvermittlung in der Schweiz

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