Ziele der Vermittlungsarbeit

  • Der Mensch soll durch Vermittlung hinsichtlich seiner künstlerischen Interaktionsfähigkeit gefördert werden, mit dem Ziel, an kultureller Praxis Teil zu haben.
  • Vermittlung zielt auf kulturelle Identitätsbildung gegenüber bewahrenden, traditionellen ebenso wie progressiven Strömungen in der Kunst.
  • Vermittlung soll Differenzerfahrungen ermöglichen, um die Auseinandersetzung mit Kunst zum Teil eigener Lebenspraxis werden zu lassen.
  • Theatervermittlung zielt auf prozesshaftes, dynamisiertes Verständnis bei Lernenden und Theaterschaffenden ab, damit Theater in den Köpfen der Zuschauenden entsteht und dort in der Auseinandersetzung mit der eigenen Biographie Standpunkte in Frage stellt.
  • Vermittlung will die kulturelle Identitätsentwicklung an «Kunstprodukten» orientieren und dahingehend in den Menschen Auseinandersetzungen befördern, die nur in ästhetischer Form, also interaktiv zu beantworten sind.
  • Vermittlung zielt im interkulturellen Kontext auf die ästhetische Durchdringung von Gruppen ab.
  • Vermittlung soll in individuellen Auseinandersetzungen mit Kunstwerken persönlich bewegen, künstlerisches Interesse wecken, zu Reflexionen der eigenen Standpunkte anregen, zu einer engagierten Teilhabe gegenüber Kunst verhelfen, die es ermöglicht, Kunst nachhaltig in den eigenen und gesellschaftlichen Alltag zu integrieren.
   

Kulturvermittlung in der Schweiz

Link zur ersten umfassenden Informationsplattform für Kulturvermittlung in der Schweiz  

Fachtagung 2011 am 20.11. in Bern

SCHREBERGARTEN, MAGERWIESE ODER LANDSCHAFTSPARK?

Positionen, Gemeinsamkeiten, Grenzen. Forschung und Praxis der ästhetischen Bildung und Vermittlung begegnen sich.

Die Gemeinsame Fachtagung von tps und astej hat am 20.11.11 stattgefunden mehr auf: www.tps-fachverband.ch/Schweizer-Fachtagung-Theaterpadagogik

 

Mitgliedschaft

Werden Sie Mitglied im tps - Fachverband Theaterpädagogik Schweiz.

 

Starthilfe für Projekte

Die Stiftung Felix Rellstab richtet für TPS-Mitglieder eine Starthilfe aus.

Höhe der Starthilfe: max. CHF 5000.–

Eingabetermin: 15. Oktober 2011

Der Flyer  mit allen wichtigen Informationen